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Biwakieren: Unsere Tipps für die Nacht draußen

Als Biwakieren bezeichnet man, wenn man die Nacht draußen oder Zelt oder Camper verbringt. Also schlafen unter freiem Himmel. Um sich selbst nicht in Gefahr zu bringen und die Tier- und Pflanzenwelt zu schonen sollte man einige Tipps beachten.

Was muss man beachten?

Du solltest nur dort und dann übernachten, wenn es auch legal ist. In Naturschutzgebieten ist das natürlich nicht erlaubt. Informiere dich vorher über geeignete Schlafplätze, denn diese werden je nach Region ganz unterschiedlich bewertet. In Deutschland ist Biwakieren meistens verboten, wenn es nicht ausdrücklich erlaubt ist. In anderen Ländern ist es häufig umgekehrt.

Suche dann einen geraden Untergrund mit Fluchtwegen auf, am besten nahe bei einem befestigten Weg. Ein Telefon solltest du für den Notfall auch griffbereit haben. Wegen Insekten solltest du dich von Gewässern lieber fern halten, ein windgeschützter Ort ist sowieso am optimalsten.

Im Sommer ist das Biwakieren natürlich am besten. Wenn es nachts unter 10 Grad hat, solltest du es dir lieber noch einmal gut überlegen und dich gut vorbereiten. Checke regelmäßig den Wetterbericht und blase die Übernachtung lieber ab, wenn es gewittern soll.

Besonders wichtig ist, dass du deine eigenen Fähigkeiten nicht überschätzt. Mache zum Beispiel nur ein Lagerfeuer, wenn du dich sehr gut damit auskennst und plane keine überschätzten Wanderrouten. Hier findest du Tipps wie du auch möglichst nachhaltig campen kannst.

Was brauche ich?

Neben Biwak wird noch einmal in die Biwakschachtel unterschieden. Grundsätzlich brauchst du folgendes an Ausrüstung:

  • Schlafsack
  • Isomatte
  • Biwaksack
  • Taschenlampe
  • Kocher und Verpflegung
  • Geeignete Kleidung
  • Erste-Hilfe-Set

>> Sieh dir einen Überblick über Ausrüstung an

Die gesamte Ausrüstung sollte natürlich für deine Umgebung geeignet und qualitativ hochwertig sein. Informiere dich am besten im Fachhandel und lass dich zum Thema Biwakieren beraten. Hier gibt es oft eigene Ausrüstungen.

Tipp: Teste dein Equipment einfach einmal auf dem Balkon oder im Garten. Wichtig ist, dass du nicht frierst und deine Ausrüstung auf nächtliche Temperaturen angepasst ist.