Gesundheit

Geschwollener Bauch: Ursachen

Disclaimer: Bei Erkrankungen raten wir immer dazu einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen und deren Rat zu befolgen. Dieser Beitrag richtet sich nicht an ernsthaft erkrankte Menschen. Unser Artikel ersetzt keinen Arzt und keine Ärztin und auf keinen Fall eine ärztliche Behandlung.

Ein geschwollener Bauch tritt auf, wenn dein Magenbereich größer als normal ist. Dies wird manchmal als aufgeblähter Bauch oder geschwollener Bauch bezeichnet. Ein geschwollener Bauch ist oft unangenehm oder sogar schmerzhaft. Ein geschwollener Bauch hat eine Reihe möglicher Ursachen und tritt häufig auf.

Was verursacht einen geschwollen Bauch?

Dein Bauch kann aus verschiedenen Gründen geschwollen sein. Diese reichen von zu viel Essen bis zur Schwangerschaft. Nur dein Arzt kann oder deine Ärztin kann die genaue Ursache deines geschwollenen Bauches feststellen.

Eine häufige Ursache für Bauchschwellungen ist Gas. Das Verschlucken von Luft als Teil einer nervösen Angewohnheit oder durch den Verzehr von ballaststoffreichen Lebensmitteln kann zur Gasproduktion führen. Wenn du dieses Gas nicht freisetzt, kann es zu einer Schwellung des Abdomens kommen.

Mögliche Ursachen

Reizdarmsyndrom

Das Reizdarmsyndrom (IBS) ist eine Erkrankung, die unter anderem zu Krämpfen und Magenschmerzen führt. IBS kann auch Blähungen und Gase verursachen, die dazu führen können, dass du einen aufgeblähten Bauch hast.

Laktoseintoleranz

Laktoseintoleranz ist eine Erkrankung, die auftritt, wenn dein Körper Laktose, einen in Milchprodukten enthaltenen Zucker, nicht verdauen kann. Zu den Symptomen einer Laktoseintoleranz gehören Blähungen im Bauchraum und Gase. Diese Symptome können dazu führen, dass dein Bauch anschwillt. Wenn du innerhalb von zwei Stunden nach Einnahme von Milchprodukten einen geschwollenen Bauch hast, bist du möglicherweise laktoseintolerant. Laktoseintoleranz tritt am häufigsten bei Menschen afrikanischer, asiatischer, hispanischer und indianischer Abstammung auf.

Andere Ursachen

Dein geschwollener Bauch kann durch andere, weniger häufige Symptome verursacht werden. Zum Beispiel sind Gallensteine ​​harte Massen, die sich in deiner Gallenblase ansammeln können. Pankreatitis ist eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Gewichtszunahme kann auch eine Schwellung des Bauches verursachen, ebenso wie eine Blockade in deinem Darm. Eine Ovarialzyste kann auch zu einem geschwollenen Bauch führen.

Was sind die Behandlungsmöglichkeiten für Bauchschwellungen?

Hausmittel gegen einen geschwollen Bauch

Abhängig von der Ursache deines geschwollenen Bauches kannst du die Symptome möglicherweise leicht zu Hause behandeln.

Wenn dein Unterbauch geschwollen ist, weil du zu viel gegessen hast, kann es dein Problem lösen, wenn du nur darauf wartest, dass dein Essen verdaut wird. Das Essen kleinerer Mahlzeiten und Schonkost kann helfen, dieses Problem in Zukunft zu verhindern. Erwäge auch, langsamer zu essen, um deinem Magen Zeit zu geben, dein Essen zu verarbeiten.

Wenn dein Bauch aufgrund von Gas geschwollen ist, vermeide Lebensmittel, von denen bekannt ist, dass sie Gas verursachen. Einige dieser Lebensmittel sind Bohnen und Kreuzblütler wie Brokkoli und Kohl. Vermeide es, kohlensäurehaltige Getränke zu trinken und aus einem Strohhalm zu trinken. Langsames Essen kann auch dazu beitragen, dass du keine Luft schluckst, was zu Gas führt.

Medizinische Behandlung

Wenn Ruhe und eine Verringerung der Natriummenge in deiner Ernährung nicht zur Linderung der Symptome beitragen, schlägt dein Arzt dir eine individuelle Behandlung vor.

Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen?

Es ist unwahrscheinlich, dass dein geschwollener Bauch das Ergebnis einer schweren Krankheit ist, aber es gibt einige Dinge, auf die du achten solltest. Rufen deinen Arzt, wenn dein Bauch größer wird oder wenn du andere Symptome hast, die mit der Schwellung einhergehen, wie Fieber oder Übelkeit.

Suche einen Arzt auf, wenn du extremen Durchfall oder Blut im Stuhl hast. Wenn du feststellst, dass du länger als acht Stunden nicht essen oder trinken konntest, informiere deinen Arzt.