Ernährung

Pizza aufwärmen: Ofen, Backofen, Pfanne oder Mikrowelle?

Pizza ist in jeder Lebenssituation an unserer Seite: beim teuren Italiener um die Ecke, vom Lieferservice des Vertrauens nach einem langen Arbeitstag oder mit Liebe mit selbst gemacht. Und wer kennt es nicht, dass dabei auch mal ein Stück übrig bleibt (oder auch zwei oder drei)? Wir haben alle Anleitungen für dich, wie du diese Pizza wieder aufwärmen kannst. Denn wir sind kein Fan von Essensverschwendung, aber umso größere Pizzafans!

So kannst du Pizza wieder aufwärmen

Wenn Pizza wieder aufgewärmt werden soll, gibt es einige wichtige Punkte. Nach dem Aufwärmen sollte sie nicht zu weich, nicht geschmacklos und am besten noch etwas kross schmecken. Jetzt kommen Anleitungen für Backofen, Pfanne und Mikrowelle (und noch ein paar Extratipps)!

Pizza im Backofen aufwärmen

Wenn du eine ganze Pizza (oder sogar zwei) wieder aufwärmen möchtest, eignet sich der Backofen am besten. Nutze ein Backblech mit Backpapier oder einer Alternative und lege darauf die Pizza. Du kannst sie auch schon vorschneiden. Am besten eignet sich mittlere Hitze bei um die 100 Grad Umluft. So kannst du die Pizza langsam erwärmen. Nach 10 Minuten kannst du sie bei vorgeheiztem Ofen spätestens genießen.

Tipp: Damit aufgewärmte Pizza aus dem Ofen immer noch frisch schmeckt, beträufle sie bevor sie in den Ofen kommt mit etwas Wasser. Super eignet sich dafür eine Sprühflasche. Zusätzlich ein paar Tropfen Öl können übrigens auch super schmecken. Aber benutze hier wirklich nur ein paar Tropfen. Und hier findest du Tipps wie du den Ofen wieder sauber bekommst.

Ein dreckiger Backofen
Im Ofen kannst du problemlos eine ganze Pizza oder auch zwei aufwärmen

Pizza in der Pfanne aufwärmen

Wer keine ganze Pizza, sondern nur ein bis zwei Stücke aufwärmen will, kann auch eine Pfanne verwenden. Man kann aber natürlich auch zwei Pfannen verwenden (Ist dann nur nervig beim Spülen 😉 ). Hier brauchst du kein extra Öl und kein extra Fett, sondern nur eine ganz normale Pfanne. In einer erhitzten Pfanne dauert es etwa 10 Minuten bis dein Pizzastück aufgewärmt ist.

Tipp: Wenn du die Pfanne mit Alufolie abdeckst, wird das Pizzastück schneller warm, vor allem auch Belag und Käse.

Herdplatte
In der Pfanne wird aufgewärmte Pizza besonders kross

Pizza in der Mikrowelle aufwärmen

Auch die Mikrowelle ist eine super Möglichkeit, um alte Pizza aufzuwärmen. Dafür muss die geschnittene Pizza einfach auf einen Teller, der in die Mikrowelle passt. Auf den Teller sollte dann noch eine Abdeckung, die für die Mikrowelle geeignet ist. Zum Beispiel eine Haube oder einfach einen zweiten Teller. Der zweite Teller sollte allerdings etwas abstehen, damit Luft an die Pizza kommen kann. Am besten eignet sich zum Aufwärmen mittlere Temperatur. Hier kannst du schon nach etwa 5 Minuten deine warme Pizza genießen.

Tipp: Wenn du ein Glas mit Wasser (Leitungswasser, kein Sprudel) mit dazu in die Mikrowelle stellt, wird deine Pizza weniger matschig. Der Wasserdampf sorgt für eine Frische und schnelles Erwärmen. Bei kleinen Mikrowellen wird es hier allerdings oft zu eng

Wasserhahn
Mit einem Glas Wasser in der Mikrowelle wird Pizza besonders frisch

Mehr Tipps zum Pizza aufwärmen

Übrigens, auch der Grill kann sich zum Aufwärmen von Pizza eignen. Doch den dafür anzuwerfen eignet sich wohl nicht immer.

Tipp: Wenn du alte Pizza wieder aufwärmst, kannst du noch ein wenig mit dem Belag experimentieren. Extra Oliven? Extra Salami? Extra Käse? Einfach mit auf die Pizza und mit aufwärmen. Klappt bei allen Varianten.

Pizza richtig lagern

Am besten ist es, übrige Pizza so kurz wie möglich bei Zimmertemperatur liegen zu lassen. Vor allem im Sommer. Je schneller du sie richtig lagerst, desto frischer schmeckt sie beim Wieder-Aufwärmen. Beim richtigen Lagern hast du zwei verschiedene Möglichkeiten: Kühlschrank oder Tiefkühltruhe. Wenn du die Pizza in den nächsten drei Tagen essen möchtest, empfehle ich den Kühlschrank. Im Gefrierschrank hält sich die übrige Pizza dagegen bis zu drei Monate.

Tipp: Wichtig ist es, den richtigen Behälter zu verwenden. Und das ist nicht der Pizzakarton. Der Behälter sollte luftdicht verschließbar sein. Für den Kühlschrank eignet sich zum Beispiel Tupperware oder ein mit Frischhaltefolie überdeckter Teller. Für die Tiefkühltruhe eignen sich gefriergeeignete Tupperware, Alufolie oder auch klassische Gefrierbeutel. Auch Hefeteig kann man übrigens einfrieren.

Zeichen gefriergeeignet
Behälter mit diesem Zeichen eignen sich für die Tiefkühltruhe