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Runners High erreichen: So gelingt es dir

Das Runners High wird auch Läuferhoch genannt und wie ein Rausch beschrieben. Das Joggen fällt plötzlich kinderleicht, man könnte noch stundenlang weiterlaufen und Glücksgefühle werden ausgeschüttet. Viele wollen es unbedingt erreichen, haben es aber noch nie erlebt. Wir geben dir Tipps, wie du das Runners High erreichen kannst.

Wie entsteht ein Runners High?

Als Faustregel gelten 40 bis 60 Minuten Belastung, ab denen das Läuferhoch eintreffen kann. Der eigentliche Entstehungspunkt ist aber an deiner Leistungsgrenze. Wenn du einen Schritt über deine Belastungsgrenze hinausgehst werden Endorphine ausgeschüttet, die das Gefühl des Runners High erzeugen.

Wenn du also 60 Minuten ohne Probleme laufen kannst könnte es bei dir später einsetzen als bei einem Anfänger.

Flow vs. Runners High

Verwechsle das Runners High nicht mit einem Flow. Das Runners High kommt plötzlich und nach starker Belastung, der Flow hält länger an und entsteht bei einem Wohlfühltempo. Für einen Ausdauerlauf ist dieser Zustand eigentlich sehr gut, weil du so lange durchhalten kannst.

Welche Nachteile hat das Runners High?

Achtung: es trägt nicht umsonst den Namen High, denn es kann süchtig machen. Ähnlich wie bei manchen Drogen werden Endorphine, also Glücksgefühle, ausgeschüttet.

Neben einer Suchtgefahr, die bei Auftreten ärztlich abgeklärt werden sollte, können auch Schmerzen schlechter eingeschätzt werden. Verletzungen oder Übertraining können nicht bemerkt werden, weil sie vom Runners High überlagert werden.

Sei also nicht allzu traurig, wenn dieser Zustand nicht bei dir einsetzt, denn er hat nicht nur Vorteile. Gehe vorsichtig mit deinem Körper und deinen eigenen Grenzen um.

Runners High erreichen

Jeder Körper ist individuell. Manche Menschen können das Hochgefühl körperlich gar nicht erreichen. Deshalb gibt es auch kein Erfolgsrezept dafür.

Wenn du ein Runners High erreichen möchtest, musst du dafür an deine Belastungsgrenze gehen. Habe Geduld mit dir und steigere dich von Lauf zu Lauf. Beginne während einem Training nicht zu schnell und wechsle immer mal wieder einige Minuten schnelles und moderates Laufen ab.

Der Kopf spielt beim Laufen oft eine größere Rolle als der Körper. Versuche abzuschalten, zum Beispiel mit Musik oder Meditation.

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