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Yogamatte reinigen: Anleitung für verschiedene Materialien

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Yogamatten sind treuer Begleiter und wichtigstes Utensil für jeden Yogi. Aber jeder weiß auch, dass man bei der Reinigung mal etwas faul sein kann. Deshalb motivieren wir dich mit unserem Beitrag und erklären dir, wie du deine Yogamatte effektiv, schnell und nachhaltig reinigen kannst.

Muss man eine Yogamatte reinigen?

Wenn du einmal in der Woche Yoga machst, hast du im Jahr mindestens 50, wenn nicht sogar 100 Stunden auf ihr verbracht. Jedes Mal entstehen kleine Mengen an Schweiß und Schmutz, die sich in der Matte ablagern. Du solltest die Matte regelmäßig aus hygienischen Gründen reinigen: Das ist zum einen besser für deine Haut und zum anderen hält auch deine Yogamatte bei einer richtigen Pflege länger und beginnt nicht zu müffeln.

Wie oft sollte man seine Yogamatte reinigen?

Die Häufigkeit der Reinigung hängt natürlich davon ab, wie oft du deine Matte benutzt und wie stark du bei den Asanas schwitzt.

Generell empfiehlt sich, nach jedem Training die Yogamatte mit einem feuchten Lappen oder einem zusätzlichen Reiniger oberflächlich kurz zu säubern. Alle paar Wochen bis Monate kannst du die Matte dann noch einmal ganz gründlich und eventuell auch mit Desinfektionsmittel reinigen. Natürlich kann man seine Matte auch zu oft reinigen, worunter das Material auch ganz schön leiden kann. In der Regel empfiehlt es sich immer hygienisch, aber sanft mit der Yogamatte umzugehen.

Verschiedene Yogamatten reinigen

Da es nicht die eine Yogamatte gibt, sondern ganz schön viele verschiedene Materialen, erklären wir dir für jede Art der Matte die richtige Reinigung!

Yogamatte aus PVC reinigen

Bei Yogamatten aus PVC kann man bedenkenlos viel Wasser verwenden. In der Dusche oder Badewanne funktioniert das gründliche Reinigen besonders gut. Benutze zusätzlich noch einen Eimer mit Wasser und Essig, zum Beispiel einem Apfelessig.

Nach dem Reinigen mit einem Lappen solltest du den Essig wieder gut abwaschen und dann deine Matte gut durchtrocknen lassen, bevor du sie wieder verwendest. Zum Trocknen eignet sich für jede Art der Yogamatte, die Matte in Handtücher einzuwickeln und dann auf einen Wäscheständer aufzuhängen. Die Matte sollte lieber nicht in die Sonne kommen. Auch wenn manche Hersteller angeben, dass die Matte auch in die Waschmaschine darf, würden wir davon immer abraten.

Es gibt auch spezielle Yogamatten Sprays, die für jede Mattenart geeignet sind. Wir möchten an dieser Stelle den natürlichen Reiniger von Simi Eco empfehlen. Ihr bekommt ihn inklusive kleinem Handtuch für aktuell 12,90€ bei Amazon. Diesen Reiniger könnt ihr dann auch nach jeder Yogastunde kurz auf eure Matte sprühen, um sie länger frisch zu halten.

Quelle: amazon.de

Yogamatte aus TPE reinigen

Yogamatten aus TPE kann man im Prinzip genauso reinigen wie die aus PVC: Mit viel Wasser, Essig, einem speziellen Reinigungsspray und so weiter. Hier solltet ihr aber vor allem darauf achten, die Yogamatte nicht in die Sonne zu legen, da das Material TPE schnell brüchig werden kann.

Yogamatte aus Naturkautschuk oder Kork reinigen

Bei Yogamatten aus Naturkautschuk sollte man besonders sanfte Reiniger verwenden und außerdem nicht zu viel Wasser benutzen. Wir empfehlen mit feuchten Lappen, lauwarmem Wasser und Essig zu arbeiten. Achte darauf, dass du den Essig danach noch einmal mit einem sauberen Lappen so gut es geht abwischst.

Du solltest die Naturkautschuk Matte auf keinen Fall wie die PVC Matte in Wasser tauchen. Auch hier kannst du aber den Reiniger von Simi Eco verwenden.

Yogamatte aus Baumwolle reinigen

Eine Yogamatte aus Baumwolle kannst du per Hand mit lauwarmem Wasser oder auch in der Waschmaschine sauber machen. Hier solltest du auf Schleudergang und Trockner verzichten und auch nicht zu viel Waschmittel verwenden. Nachdem die Matte auf dem Wäscheständer getrocknet ist, kannst du sie wieder verwenden.

5 Tipps auf einen Blick

1. Wer sauber auf die Matte kommt, bei dem bleibt die Matte auch sauberer.

Wenn du vor dem Yoga deine Hände und Füße wäschst, lagert sich viel weniger Schmutz auf der Matte ab, als wenn du nach einem langen Tag direkt mit Yoga beginnst. Das ist doch auch ein schönes Ritual vor den Asanas.

2. Handtuch nutzen

Bei anstrengenden Yoga Sessions oder Hot Yoga wird oft ein spezielles dünnes Handtuch verwendet, das man über die Matte legt. So ein Handtuch kannst du aber auch einfach immer benutzen, um deine Yogamatte zu schonen. Das kann schließlich einfach in die Wäsche. Das gibt es zum Beispiel hier für 19,99€ bei Amazon:

Quelle: amazon.de

3. Aufbewahrung

Du solltest die Matte immer zusammengerollt und am besten nicht in der direkten Sonne aufbewahren. Eine Yogatasche für unterwegs ist außerdem hygienischer als ein Gurt.

4. Nutzung der Matte

So wie du sauber auf die Matte kommen solltest, sollte deine Matte auch auf einen sauberen und vor allem ebenen Untergrund gelegt werden. Unebene Untergründe können schnell zu Rissen im Material führen.

5. Die richtigen Reiniger

Für jedes Material eignen sich in der Regel feuchte Lappen, Apfelessig und spezielle Yogamatten Sprays.

Hoffentlich konnten dir die Tipps weiterhelfen. Wir wünschen dir noch viel Spaß auf der Matte! 🙂