Ernährung

Basische Lebensmittel: Alle Infos

Lesedauer
Lesezeit für Schnell-Leser: 3 Minuten
Lesezeit für Wort-Genießer: 5 Minuten

Basische Lebensmittel helfen dem Körper, seinen Säure-Basen-Haushalt auszugleichen und anzupassen. Hier findest du Infos und zur basischen Ernährung, ihre Wirkung auf den Körper und Kochtipps und Rezepte für den Einstieg. Viele schwören auf eine basische Ernährung, die dem modernen, zu „sauren“ (hier ist der pH-Wert gemeint, nicht der Geschmack) Essen entgegenhalten soll. Diese Wirkung ist noch nicht vollständig wissenschaftlich bewiesen, weshalb dieser Artikel vor allem auf Erfahrungen von Personen aufbaut.

Was sind basische Lebensmittel

Basische Lebensmittel sind Lebensmittel, die die Basenbildung im Körper aktivieren oder basische Stoffe beinhalten. Oft wird auch die Unterteilung in stark, mittel oder schwach basisch genannt. Fast alle Obst- und Gemüsesorten fallen in eine dieser Kategorien. Im Gegensatz dazu können saure Lebensmittel in gute bzw. schlechte Säurebildner unterteilen. Die Unterteilung erfolgt nach ihrer Wirkung auf den Körper. Gute saure Lebensmittel sind gesund, aber man sollte sie dennoch in Maßen genießen. Beispiele hierfür sind Vollkorn, Hülsenfrüchte und Tofu. Schlechte saure Lebensmittel sind vor allem Fertigprodukte, Milchprodukte oder Alkohol. Als neutrale Lebensmittel werden pflanzliche Fett wie z.B. Olivenöl gezählt.

Wer gesund und ausgewogen isst, muss sich um seinen Säure-Basen-Haushalt eigentlich keine Sorgen machen. Doch wer eine schlechte Ernährung und eventuell auch noch einen ungesunden Lebensstil aufweist, ist der Theorie nach zu „sauer“, der pH-Wert des Körpers wird zu niedrig.

Welche Vorteile hat die basische Ernährung?

Spagetti und Tomaten

Basenüberschüssige Ernährung

Der Begriff basenüberschüssige Ernährung beschreibt eine vorwiegend basische Ernährung. Saure Lebensmittel im Alltag ganz vom Speiseplan zu streichen ist kompliziert und auch nicht Sinn der Sache. Wer darauf achtet viel basisch zu essen und auf schlechte saure Lebensmittel weitgehend zu verzichten, macht schon viel richtig.

Kochtipps für eine basische Ernährung

Suppen als Basis

Gemüsesuppen sind ein Klassiker der basischen Ernährung und sich durch wenige Zutaten auch schnell gemacht. Wir empfehlen Kürbis, Kartoffel oder Rübe als Basis.

Alternative zu Milchprodukten

Heutzutage gibt es viele gesündere – und auch basische – Alternativen zu Milchprodukten. Sahne zum Kochen kann man z.B. ganz einfach mit Sesamöl ersetzen.

Frische Kräuter

Es gibt zahlreiche basische Kräuter, die Gerichte, die man vielleicht schon immer kocht, etwas basischer machen können. Beispiele sind Koriander, Oregano, Pfefferminze oder Salbei. Generell sind aber fast alle Kräuter gesund und machen Spaß beim Kochen.

Basenbrühe

Die sogenannte Basenbrühe stammt von den Experten der basischen Ernährung. Sie besteht meistens aus Kartoffeln, Sellerie, Karotten und Ingwer. Hier kann aber auch variiert werden (natürlich nur mit basischen Lebensmitteln). Die Empfehlung dabei ist, einmal in der Woche besonders viele basische Lebensmittel zu sich zu nehmen. Und das geht eben einfach über diese Brühe.

Basenpulver

Auch Basenpulver wird von vielen Experten der basischen Ernährung empfohlen. Im Handel oder online bekommt man das Pulver, dass Säurebelastungen im Körper reduzieren soll. Es zählt zu den Nahrungsergänzungsmitteln und wirkt vor allem durch Mineralsalze. Mehr Informationen zum Thema basische Ernährung findet ihr zusammengefasst in folgendem Video:

Auch die Ernährung mit wenigen Kohlenhydraten wird gerade von vielen gelobt, weshalb wir die besten Lebensmittel ohne Kohlenhydrate zusammengetragen haben.