Gesundheit

Basenbad selber machen: Eine einfache Anleitung

Disclaimer: Bei Erkrankungen raten wir immer dazu einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen und deren Rat zu befolgen. Dieser Beitrag richtet sich nicht an ernsthaft erkrankte Menschen. Unser Artikel ersetzt keinen Arzt und keine Ärztin und auf keinen Fall eine ärztliche Behandlung oder Beratung.

Was ist ein Basenbad?

Ein Basenbad soll helfen, die Vitalfunktionen wieder in Schwung zu bringen und bei Hautproblemen zu helfen. Basische Bäder sind seit Jahrtausenden für ihre heilende Wirkung bekannt: Früher reisten die Menschen quer durch das Land, um bestimmte Mineralbäder, Salzseen oder heiße Quellen aufzusuchen, um ein entspannendes und heilendes Bad zu nehmen.

Heute werden basenreiche Produkte und auch die basische Ernährung vonMenschen ganz selbstverständlich in den Alltag integriert. Die wissenschaftlichen Hintergründe sind jedoch noch nicht ganz erforscht. Viele Menschen haben persönliche gute Erfahrungen damit gemacht den Säure-Base-Haushalt zu regulieren.

Wozu ist ein Basenbad gut?

Im menschlichen Körper sind ständig physiologische Regulationsmechanismen in Gang. Diese körpereigenen Puffersysteme sind unerlässlich, um den komplexen Stoffwechsel am Laufen zu halten. Droht hier ein massives Ungleichgewicht, z.B. durch falsche und ungesunde Lebens- und Ernährungsgewohnheiten (Fast Food, Rauchen, Süßigkeiten, Zucker, zu wenig reines Wasser trinken, zu wenig Bewegung), Dauerstress, starke Umweltbelastungen oder Krankheiten, können bedenkliche Störungen der Stoffwechselprozesse die Folge sein.

Der für unseren Körper so wichtige Säure-Basen-Haushalt ist nicht mehr im Gleichgewicht. Das Basenbad ist ein wirksames Mittel, um unseren Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Auch unsere Haut ist nach dem Baden weich und geschmeidig.

Wichtig: Wenn du Herzerkrankungen oder Probleme mit Bluthochdruck hast, sprich das Baden bitte ärztlich ab.

In diesem Video findest du noch mehr Informationen zum Basenbad:

Detox Kur * Ab in die Badewanne * Basenbad * Perfekt für die Winterzeit * Den Körper entgiften

Basenbad selber machen

Wie gut, dass wir heute unsere eigene „heiße Quelle“ in Form einer Badewanne zu Hause haben. So lässt sich ein Basenbad bequem in den eigenen vier Wänden bei einer Badetemperatur zwischen 36 °C und 38 °C und einer empfohlenen Badedauer von mindestens 30 Minuten durchführen. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, kannst du ein- bis zweimal pro Woche ein Basenbad nehmen.

Der pH-Wert soll ungefähr 8,5 betragen. Normales Leitungswasser hat einen Wert um die 7. Diesen Wert erreichst du mit Natron. Die Menge des Natrons musst du an die Härte deines Leitungswassers abstimmen.

Löse 100 bis 300 Gramm Natron mit einem Liter Wasser auf und vermische es gut. Gebe diese Mischung dann deinem Badewasser zu. Für ein Fußbad brauchst du natürlich weniger Natron. Wenn du gerne Badesalz verwendest, kannst du auch etwas Meersalz in das Badewasser geben.

Du kannst dem Badewasser für mehr Pflege und guten Geruch auch ätherische Öle zufügen und während dem Baden eine Massagebürste benutzen, um die Durchblutung anzuregen. Überprüfe aber bitte erst, ob die Öle deine Haut mehr reizen, als ihr gut zu tun. Manche Menschen reagieren auf gewisse Stoffe auch allergisch.

Alternativ kannst du auch ein Basenbad kaufen und mit deinem Badewasser vermischen.

Quelle: amazon.de

Bei den gekauften Basenmischungen ist die Dosierung leichter, oftmals sind für verschiedene Wasserhärten andere Dosierungen angegeben,

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