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Teebaumöl Wirkung: So wirkt Teebaumöl

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Teebaumöl ist nun schon seit einigen Jahren im Trend. Doch was ist eigentlich die Wirkung von Teebaumöl? Dem exotischen Öl wird nämlich so einiges nachgesagt und ist in der Kosmetik und Heilkunde weit verbreitet. Wir klären dich auf, welche Wirkungen wirklich in den kleinen Fläschchen stecken.

Teebaum-Pflanze und Inhaltsstoffe

Teebaumöl wird aus dem australischen Teebaum gewonnen. Dieser kann bis zu sieben Meter hoch werden und trägt weiße Blüten. Aus den Blättern wird in Australien schon seit Jahrhunderten Tee gebraut. In diesen steckt nämlich das beliebte ätherische Öl. Aus einer Tonne Blättern können etwa zehn Liter Öl gewonnen werden, indem sie mit Dampf destilliert werden.

Teebaumöl enthält etwa 60 unterschiedliche Substanzen. Ein Hauptbestandteil sind die Terpinene, denen auch viele heilende Eigenschaften zugeschrieben werden. Der Geruch ist besonders intensiv und wird von einigen als sehr angenehm und von anderen als unangenehm wahrgenommen – Geschmacksache. Aktuell ist Teebaumöl in Deutschland nicht als Medikament deklariert, dennoch gibt es wissenschaftliche Studien über die Wirkung der Inhaltsstoffe.

Hochwertiges Teebaumöl besteht auch so 100% aus Teebaumöl. Qualität kann da schon einmal ihren Preis haben. Du bekommst das Öl in jeder Drogerie oder auch online.

Teebaumöl Wirkung

Teebaumöl wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Deshalb ist es auch als natürliches Antibiotikum und Desinfektionsmittel bekannt.

Teebaumöl für reine Haut

Eine der bekanntesten Wirkungen von Teebaumöl ist die gegen Pickel und gegen Mitesser. Die entzündungshemmende Wirkung hilft gegen Hautunreinheiten.

Dafür gibst du wenige Tropfen des Öls auf ein Wattepad und dann auf betroffene einzelne Stellen. Willst du Teebaumöl im ganzen Gesicht anwenden, solltest du es mit Wasser verdünnen. Ein paar Tropfen Öl können auch im Badewasser angewendet werden.

Wer Probleme mit seiner Kopfhaut hat, kann Teebaumöl auch mit in sein Shampoo mischen. Auf der Kopfhaut angewendet soll es gegen Schuppen helfen.

Tipp: Die abschwellende Wirkung hilft sogar gegen Insektenstiche.

Teebaumöl gegen Erkältungen

Die Teebaumöl Wirkung hilft auch bei Erkältungen – hier geht es schließlich auch um Bakterien und Viren. Inhalieren mit verdünntem Teebaumöl hilft gegen gereizte Schleimhäute und das Gurgeln gegen Halsschmerzen.

Tipp: Gegen Halsschmerzen kannst du dir auch einen Hustensaft selber machen und einen Tropfen Teebaumöl mit dazu geben.

Wie Teebaumöl auch gegen Warzen helfen kann, wird in diesem Video erklärt:

Außerdem soll Teebaumöl wirksam gegen alle bakteriellen Infektion, wie zum Beispiel auch Pilzerkrankungen, sein.

Tipps zur Anwendung mit Teebaumöl

Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobearbeitung sollte Teebaumöl immer lichtgeschützt gelagert werden. Lässt du ein offenes Fläschchen in der Sonne stehen kann es schnell zu Nebenwirkungen kommen.

Gegen das Öl kann man auch allergisch sein. Am besten solltest du deshalb an einer kleinen Stelle an deinem Arm testen, ob bei dir eine Allergie vorliegt. Ist das der Fall, solltest du natürlich auch von Cremes und Produkten die Finger lassen, in denen Teebaumöl enthalten ist.

Wie jedes ätherische Öl, ist auch Teebaumöl nicht die beste Wahl für Kinder und schwangere Frauen. Viele Institutionen empfehlen hier lieber vorsichtig zu sein und das Öl wenn überhaupt nur stark verdünnt aufzutragen und die Anwendung mit einem Arzt besprechen.

Dennoch ist Teebaumöl ein guter Bestandteil einer Hausapotheke und kann – wenn man es gut verträgt – vielfältig eingesetzt werden.