Haushalt

Einfrieren ohne Plastik: So gehts nachhaltig

Plastik dominiert immer noch im Gefrierschrank, wo Ziploc-Beutel und Plastikfolie einfache Lösungen für die Aufbewahrung von Lebensmitteln sind. Diese Bequemlichkeit bringt jedoch einige Probleme mit sich, darunter Auswaschchemikalien und übermäßiger Abfall. Plastikfolie ist in der Regel zum Einmalgebrauch bestimmt und Ziploc-Beutel halten nicht ewig. Sie landen im Müll und können nicht recycelt werden.

So kannst du einfrieren ohne Plastik

Plastikfrei zu werden ist eine bessere Lösung und viel einfacher als man vielleicht denkt. Es gibt eine Reihe guter Optionen, von denen viele möglicherweise bereits zu Hause sind, um plastikfrei einzufrieren.

Einfrieren im Glas

Einmach- oder Kugelgläser eignen sich sehr gut zum Einfrieren, solange du die Weithalsvariante verwendest und nicht bis zum Rand füllst. Lasse mindestens einen guten Zentimeter frei, damit sich der Inhalt ausdehnen kann. Wenn ich Einmachgläser mit hausgemachter Brühe fülle, lasse ich sie einige Stunden im Gefrierschrank offen, bevor ich die Deckel aufschraube. Es wird auch empfohlen, etwas Wasser über gefrorene Lebensmittel in einem Glas zu gießen, um weiteren Schutz vor der Gefrierluft zu bieten. Spüle diese Eisdichtung dann mit warmem Wasser ab, bevor du den Rest des Inhalts auftaust.

Normale Gläser werden nicht empfohlen, da das Glas normalerweise nicht dick genug ist, um einer Ausdehnung standzuhalten. Möglicherweise tritt ein Bruch auf, bis du den Dreh raus hast.

Du kannst auch rechteckige Glasvorratsbehälter kaufen, die meisten werden jedoch mit Kunststoffdeckeln geliefert. Zumindest sind sie aber auf unbestimmte Zeit wiederverwendbar und müssen nicht mit dem gefrorenen Inhalt in Kontakt kommen.

Ich benutze zum Beispiel dieses Set an Glasbehältern zum Einfrieren. Ich finde sie super schön, praktisch und kann sie wahrscheinlich mein ganzes Leben lang verwenden.

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Einfrieren in Metall

Metall ist großartig im Gefrierschrank. Du kannst geöffnete Konservendosen direkt in den Gefrierschrank stellen (dies ist sicherer als die Aufbewahrung von Lebensmitteln in einer Dose im Kühlschrank). Es taut schnell in einer Schüssel mit heißem Wasser auf.

Verwende Eiswürfelschalen aus Metall, Muffinformen oder Brotdosen, um kleinere Mengen an Lebensmitteln einzufrieren. Anschließend in einen Behälter umfüllen oder zur Langzeitlagerung gut einwickeln.

Einfrieren in Papier

Wenn du Lebensmittel für einen kürzeren Zeitraum (höchstens 2-3 Wochen) einfrieren willst, kannst du sie ihn ungebleichtes Metzgerpapier oder Wachspapierblätter oder -beutel einwickeln. Metzgerpapier versiegelt das Essen nicht so gut wie Wachspapier, macht aber eine gute erste Schicht. Doppelt oder dreifach wickeln für längere Gefrierperioden. Verschließe jede Art von Papierfolie mit Gefrierband.

Du kannst zum Beispiel diese Bienenwachstücher zum Einfrieren verwenden. Ich finde solche Tücher praktisch, um „unförmige“ Lebensmittel, wie Brot, Pizzastücke oder ähnliches einzufrieren.

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Einfrieren in gewachsten Kartons

Du kannst gewachste Milch-, Saft- und Sahnekartons im Gefrierschrank wiederverwenden. Sie eignen sich besonders gut für Brühe und Suppen, da sie eine Expansion ermöglichen und wasserdicht sind. Oben aufschneiden, gut auswaschen und mit Gefrierband verschließen. Achte wie bei allen undurchsichtigen Behältern darauf, dass du diese deutlich kennzeichnest, damit du weißt, was sich darin befindet.

(In ähnlicher Weise kannst du Kartons mit Milch und Sahne einfrieren, wenn sie kurz vor dem Verfall stehen.)

Ohne Verpackung einfrieren

Viele Früchte wie Tomaten, Bananen und Pfirsiche benötigen keinerlei Verpackung im Gefrierschrank. Noch besser ist, dass ihre Haut nach dem Auftauen leicht abrutscht. Probiere es einfach mal aus und du wirst staunen, wie viel du früher unnötig verpackt hast.

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